Sehenswürdigkeiten rund ums Gasthaus Gitschenen
Berge rund um die Alp Gitschenen

Die Landschaft rund um das Gasthaus Gitschenen ist unvergleichlich: Die
stolze Pyramide des Urirotstock setzt einen Akzent, der von der Abendsonne rot
angeleuchtet wird.
Der Oberalper Grat beginnt mit dem Bärenstock. Dieser Name verrät, dass der
Bär hier vor 150 Jahren noch heimisch war. Danach überrascht er mit dem
Stockzahn, der imposant in die Höhe ragt, und dem Felsentor. Abgeschlossen wird
er vom majestätischen Kaiserstuhl.
Älpler, Maisander und Brisen sind die drei markanten Gipfel. Der Älpler
erinnert an das Matterhorn.
Über den Glattgrat erreicht man den höchsten Punkt, den Risetten. Dahinter
sieht man den Schwalmis mit seinem weitverzweigten Höhlensystem.
Der Gandispitz wird von einem Kreuz markiert. Er dominiert den Blick vom
Isenthal her bei der Anreise.
In der Ferne sieht man die Eggberge jenseits vom Vierwaldstättersee.
Gegenüber vom Gasthaus Gitschenen liegt der steile Sassigrat.
Wenn Sie in der Region wandern, sehen Sie zusätzlich ein imposantes
Bergpanorama mit Blick auf den Blüemlisalp-Gletscher. Richtung Norden reicht der
Blick nach Luzern und auf den Vierwaldstättersee, bis in den Jura oder
Schwarzwald und gegen Osten und Süden in die Schwyzer, Glarner und Urner Alpen.

Pflanzen
In den Monaten Juni und Juli blühen in der näheren Umgebung vom Gasthaus Gitschenen zahllose, farbenprächtige, zum Teil auch sehr
seltene Alpenblumen: Enzian, Soldanelle, Aurikel, Alpenrose, Arnika, Edelweiss, Enzian, Silberdistel, Türkenbund, Männertreu, Anemone, ... |
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Auf den fetten Alpweiden wachsen auch alle
möglichen heilsamen Kräuter, wie zum Beispiel Frauenmänteli. Da die Wachstumsbedingungen
ideal sind, werden auf Gitschenen Kräuter für kommerzielle Zwecke angebaut.
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Die Alp Gitschenen liegt gerade auf Höhe der Baumgrenze. Es gibt einige malerische, zu
Spaziergängen einladende Wäldchen aus Bergfichten.
Seelein und Moore
Das malerische Gitschener Seeli gehört zu den Wahrzeichen der Alp. Bei einer
Wanderung Richtung Schwalmis entdecken Sie noch weitere Bergseen.
Die Flachmoore im Gebiet von Gitschenen bieten seltenen und geschützten Pflanzen und Tieren
Lebensraum. Bitte nicht betreten! Moore sind trittempfindlich!
Versteinerungen
Im Sulztal, wohin Sie vom Gasthaus Gitschenen aus in etwa einer Stunde
wandern können, finden Sie mit etwas Glück Ammoniten
und andere Versteinerungen.
Wildheugebiete
In den steilen Hängen rund um Gitschenen wird noch Wildheu gewonnen. Diese
trockenen Standorte beherbergen seltene Alpenblumen, Schmetterlinge und
Wildtiere. Im Spätsommer können Sie beobachten, wie die Bergbauern das kostbare
Wildheu in grossen Ballen ("Pinggeln") am Seil herunterlassen.
Tiere
In den Bergen rund ums Gasthaus Gitschenen gibt
es nebst Kühen, Katzen, Hunden, Gänsen, Schafen und Ziegen jede Menge wilder Tiere,
darunter: Gämse, Steinbock, Murmeltier, Hase, Fuchs, Schermaus, Kuckuck (ist im Frühling
und Sommer garantiert zu hören), Bergdohlen, Schneehuhn, Adler und viele andere, zum Teil
seltene Vögel.

"Nidwaldner Haarschnecke"
Im Gebiet vom Kaiserstuhl und Schwalmis wurde eine Schneckenart entdeckt, die
weltweit nur hier vorkommt. Es ist der Mikroendemit "Trochulus biconicus", der
auf einer Höhe von ca. 2'100 bis 2'400 m ü. M. unter Steinplatten lebt.
Wir berichteten in der Gitschener Post
Nr. 15 über diesen sensationellen Fund.
Bergbäche und Wasserfälle
Der Gitschener Bach fliesst über einen Wasserfall. Später ergiesst er sich
über einen grösseren in eine enge Schlucht. Der Sulztaler Bach
erwärmt sich im Sommer und lädt ein, die Füsse zu baden. An beiden Bächen können
Kinder (und Erwachsene) mit dem Element Wasser spielen.
Am Weg durchs Lauwelital gibt es einen Wasserfall mit einem kleinen See, in
dem man im Sommer baden kann.
Rundweg Gitschenen mit Feuerstelle
In etwa 1 1/2 Stunden führt Sie der Rundweg Gitschenen durch die
unterschiedlichsten Landschaften und Pflanzengemeinschaften. Sie erhalten einen
Überblick über die verschiedenen Biotope im Alpenraum und erleben die Natur
hautnah.
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Der Führer "Erlebnis Gitschenen"
beschreibt den Rundweg mit all seinen Besonderheiten ausführlich. Er
leitet zu Naturbeobachtungen an und gibt Einblick in das Leben der
Bergbevölkerung.
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Auf halben Weg gibt es eine Feuerstelle mit Brunnen. Hier können Sie ein
gemütliches Picknick auf der Alp geniessen.
"Felsengarten"
Am Rundweg sehen Sie malerische, vom Regen ausgewaschene Felsen (Karren und
Schratten). Hier wachsen sehr seltene Alpenblumen, die wie in kleinen Gärten
angeordnet sind. In diesem Gebiet zwischen der Alp Geissboden und Pfaffen gibt
es im unwegsamen Gelände zahlreiche seltene Schmetterlinge, Gämsen und weiter
oben Murmeltiere.
Der Rundweg führt an der malerischen Kapelle vorbei. Sie lädt ein zum
Innehalten. Der stimmungsvolle Raum eignet sich für Besinnung und Meditation.
Hier finden ab und zu Konzerte oder kulturelle Veranstaltungen statt.

Nachtleben
Weit weg vom Einfluss künstlicher Beleuchtung sehen Sie auf Gitschenen den
Sternenhimmel besonders klar. Mitte August gibt es besonders viele
Sternschnuppen zu beobachten. Im Winter sind die Nächte auf der Alp besonders klar. Bei
freiem Himmel lohnt es sich auf jeden Fall, sich nochmals in die Kälte hinaus zu
begeben, bevor der Mond aufgeht.
Bei einer Erhebung 1990/91 wurden gegen 200
verschiedene Nachtfalter gezählt, zusammen mit den Tagfaltern waren es 266, zum
Teil sehr seltene Arten.
Gitschenen bietet Gelegenheit zu besonderen Aktivitäten
oder zu Meditation und Besinnung. Es gibt viel
Literatur über Gitschenen und die ganze Region.
Last Update:
22.11.2009
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