Gitschenen - Sonnenterrasse im Kanton Uri - Schweiz  
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Gitschener Post - Herbst 2000

Nr. 7 / Herbst / Winter 2000/2001


Editorial

Liebe Freunde von Gitschenen,

die Auswanderungsgeschichte in der Gitschener Post vom Frühling 2000 hat ein interessantes Nachspiel gehabt. Die Mutter des nach Kalifornien ausgewanderten M. Aschwanden bekam eine Kopie der Gitschener Post von ihrem Sohn zugeschickt. Frau Aschwanden beschloss darauf, sie wolle Gitschenen einmal besuchen gehen. Eines Tages im vergangenen Sommer verwirklichte sie dann dieses Vorhaben. In der Seilbahn begegnete sie dabei Frau Herger und es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch zwischen den zwei Damen. Gitschenen hat wieder eine Liebhaberin mehr...

In der letzten Ausgabe berichteten wir von einem „modernen“ Auswanderer, welcher aus beruflichen Gründen nach Kalifornien auswanderte. In der vorliegenden Ausgabe können wir Ihnen eine spannende Geschichte eines „traditionellen“ Auswanderers bieten, welcher aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland auswandern musste. Wer weiss, vielleicht dürfen wir im nächsten Jahr auch wieder Verwandte oder Bekannte der beschriebenen Familie auf Gitschenen begrüssen?

Nachdem die Saison im Juni und Juli so richtig auf Touren gekommen war, wurden dann im August sämtliche Rekorde gebrochen. Und man konnte sich im Gasthaus und bei der Seilbahn beinahe nicht mehr des Ansturms erwehren. Zum Publikumserfolg im August trug bestimmt auch die Ausstellung der „Guggchäschtli“ mit Werken von Peter Gugg im Alpenkunsthäuschen bei. Aber auch die Zwergenausstellung von Maria Sohm war ein Publikumsmagnet sondergleichen.

Bereits seit mehr als einem Jahr gibt es in der Schweiz die „Alpenmode“. Falls Sie davon noch nichts gehört haben oder wenn Sie genaueres darüber wissen möchten, dann sind Sie mit der Lektüre der vorliegenden Gitschener Post bestens bedient. Wir stellen Ihnen die Alpenmode vor und berichten über die Geschichte und Gründung der Firma AlpenMode GmbH. Gerne zeigen wir Ihnen auch die ersten Bilder der neusten Kollektion. In der kommenden, ruhigen Wintersaison werden auf Gitschenen neue und bestimmt aufsehenerregende Gewänder entworfen werden.

Ein Wahrzeichen von Gitschenen ist unwiderruflich seine Kapelle. Leider müssen wir Ihnen in dieser Zeitung von einem weiteren Hinschied eines seiner bedeutungsvollsten Mitgestalters berichten, von Paul Diethelm.

Erfreulicher ist hingegen die Nachricht, dass im Verlauf dieses Jahres gleich mehrere, junge Familien ihren Wohnsitz nach Gitschenen verlegt haben.

Mit freundlichen, alpinen Grüssen


Dankeschön

Dieser „Danke-Stein“ wurde im Kurs „Schriftformen und Gedanken“ gestaltet. Mit Hilfe dieses Bildes möchten wir den Besuchern von Gitschenen ganz herzlich für das uns während den letzten 10 Jahren entgegenbrachte Vertrauen danken. Mit Ihrem Besuch ermöglichen Sie uns ein Weitermachen im bisherigen Stil. Ihre unzähligen, durchwegs positiven Reaktionen freuen uns und zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und Ihre Anregungen nehmen wir gerne auf, damit Sie Gitschenen in Zukunft noch schöner erleben können.

Das offensichtliche Wohlbehagen der meisten Besucher von Gitschenen basiert nicht nur auf der schönen Landschaft, sondern auch auf dem grossartigen Einsatz von unseren vielen, ganz tollen Helfern. Wir möchten an dieser Stelle unserem Service-, Küchen- und Gasthauspersonal, aber auch den Seilbahnwarten, Handwerkern und Arbeitshilfen aus der Nachbarschaft von ganzem Herzen für Ihren harten, grossartigen und oftmals bestimmt nicht einfachen Einsatz danken.



Die AlpenMode GmbH

AlpenMode ist jetzt nicht mehr nur in Uri ein Begriff

Von Bruno Arnold, am 22. Juli 2000 in der Neuen Urner Zeitung veröffentlicht

Wie alles begann

1998/99 veröffentlichte der Altdorfer Historiker Dr. Rolf Gisler-Jauch eine Serie über Urner Trachten. Als Beraterin in Fachfragen zog er Beatrice Herger-Kieliger aus Gitschenen bei. „Bei der geschichtlichen Aufarbeitung wurden die heute zum Teil stark zementierten Richtlinien der Trachtenbewegung immer deutlicher“, blickt Beatrice Herger vom Berggasthaus Gitschenen auf die damalige Arbeit zurück. „Dies veranlasste mich, einige neue Modelle zu zeichnen und aufzuzeigen, dass das heutige Trachtenkleid auch verändert werden könnte.“ Die Leiterin des Damenschneiderinnenateliers, Gerda Walker, war von der Idee begeistert. Die Lehrtöchter konnten in der Folge die Musterkollektion ausarbeiten. Im Rahmen des Musikfestivals Alpentöne im August 1999 wurden die Kleider einem breiten Publikum präsentiert. „Wir stiessen auf ein unerwartet grosses und positives Echo und über die Kantonsgrenzen hinaus wurde ein Bedürfnis für eine neue Schweizer Trachtenmode erkannt.“

Um die Idee weiter zu verfolgen und auch kommerziell zu einem Ziel zu bringen, entschlossen sich Beatrice Herger-Kieliger und ihr Ehemann Franz zur Gründung einer eigenen Firma, der Alpenmode GmbH. „Zweck der Gesellschaft ist das Entwerfen, das Produzieren und Vertreiben von Alpenmode-Kleidern, die in Schweizer Bergkantonen hergestellt werden.“

Musterkollektion hergestellt

Modell Fiorina

Im Damenschneiderinnenatelier in Altdorf wurde in der Zwischenzeit eine neue Musterkollektion mit Kinderkleidern sowie Alpenmode für Erwachsene hergestellt. Die Ideen stammen von Beatrice Herger mit Unterstützung von Gerda Walker. „Ich habe die Kleider bezüglich Farben und Material in Anlehnung an bestehende, historische Schweizer Trachten entworfen. Die Motive und Formen sind jedoch vielseitiger, moderner und trendiger.“ Beatrice Herger“s Kollektion zeichnet sich durch Originalität und sehr gute Qualität aus, was auch den etwas höheren Preis rechtfertigt. „Aber die feststellbare Tendenz, zurück zu Schweizer Produkten, spricht für unsere Sache“, ist die Designerin aus Gitschenen überzeugt.

Die Alpenmode GmbH verfolgt aber noch ein weiteres Ziel: „Neben dem ideellen und kommerziellen Erfolg möchten wir auch die Schaffung von Arbeitsplätzen im Kanton Uri und in anderen Schweizer Berggegenden anstreben“, erklärt Beatrice Herger-Kieliger. „Die Konfektionsherstellung geschieht nämlich im Kanton Uri und zwar in der Heimarbeitswerkstätte des Kantons. Diese ist in der ehemaligen Munitionsfabrik Altdorf eingerichtet und sie offeriert Fachkräften einen Platz zum Arbeiten.

Auf Wünsche eingehen

Geplant sind auch noch neue Kleider, so zum Beispiel für Gruppen, Interpreten, Ehrendamen und so weiter. In der Anfangsphase werden acht Kinderkleider, fünf Frauen- und vier Herrenkleidungsstücke auf den Markt gebracht. „Sollten unsere Kleider Anklang finden und davon bin ich überzeugt, werden wir das Sortiment sicher noch erweitern.“

Jetzt erobern moderne Trachten die Städte

Von Franca Siegfried, am 3. September 2000 im SonntagsBlick veröffentlicht

Modell Sofie

Trachtenmode aus dem Schneider

Nähmaschinen schnurren um die Wette. Grosse Scheren fressen sich durch bunte Stofflagen. Ein Kopierrädchen raspelt den Umrissen eines Schnittmusters entlang. Im Lehratelier für Damenschneiderinnen wird geschnitten, übertragen, bezeichnet, genäht, gebügelt und in Falten gelegt. „Nähen ist so abwechslungsreich wie die Mode selber“, sagt Manuela Rieder (19). Die Andermatterin ist im dritten und letzten Lehrjahr. Zusammen mit neun anderen jungen Frauen aus der Innerschweiz lernt sie hier in Altdorf das Modehandwerk von der Pike auf.

Verein Damenschneiderinnenatelier Uri

1983 gab es im Kanton Uri keine einzige Lehrstelle mehr für Damenschneiderinnen. Zur Rettung dieses Berufes gründeten daraufhin unternehmungsfreudige Frauen den Verein Damenschneiderinnenatelier Uri. Heute hat der Verein 250 Mitglieder, die jährlich 30 Franken bezahlen. Damit unterstützen sie die Ausbildung.

Geleitet wird das Atelier von Gerda Walker, die Aufträge für Neuanfertigungen und Änderungen stammen bisher ausschliesslich von Privatkunden. Damit kann sich das Atelier aus eigener Leistung finanzieren. Zusätzlich hat sich der Kanton Uri bereit erklärt, eine Defizitgarantie zu übernehmen.

In einem weitläufigen, lichtdurchfluteten Raum in der Berufsschule Altdorf wird konzentriert gearbeitet. Fleissige Finger fädeln und sticheln, hin und wieder scheppern Stecknadeln in einer Blechbüchse. Geredet wird nur das Nötigste. „Bei uns wird nicht unnötig geschwatzt, damit wir keine Fehler machen“, erklärt die Lehrmeisterin. „So haben wir zufriedene Kunden - und genügend Aufträge.“

Neue Kundin des Ateliers

Seit diesem Jahr hat das Atelier eine neue Kundin in seiner Kartei, die AlpenMode GmbH. Ihr Zweck: Entwerfen, Produzieren und Vertreiben von Alpenmodekleidern, welche in Schweizer Bergkantonen hergestellt werden. „Ich wollte den Trachten eine Chance geben, damit sie im Zeitalter der Globalisierung nicht vergessen gehen“, sagt Beatrice Herger, zusammen mit ihrem Mann initiative Gründerin des Labels AlpenMode. „Wegen der strengen Richtlinien konnten sich die traditionellen Trachten bis jetzt nicht dem Zeitgeist anpassen.“

Die umtriebige Wirtin des Berggasthauses Gitschenen aus dem romantischen Isenthal interessiert sich aus Leidenschaft für altes Kunsthandwerk. Sie organisiert in ihrem Gasthaus Kurse für fast ausgestorbene Traditionen. Eine Projektgruppe ermunterte sie, moderne Trachtenkleider zu entwerfen, die auch von aufgeschlossenen Frauen in der Stadt getragen werden können. „Ich begann meine Ideen aufzuzeichnen und hatte schon bald eine ganze Kollektion zusammen - ohne Richtlinien zu Spitzenhauben, Schürzenstoff oder Silberknöpfen“, erklärt Beatrice Herger. Mit der Unterstützung von Gerda Walker, der Fachfrau aus dem Altdorfer Lehratelier, wurden Prototypen genäht und vor einem Jahr im Rahmen des Musikfestivals Alpentöne vorgestellt.

Heimarbeit in ehemaliger Munitionsfabrik

Das Echo war so gross, dass die Powerfrau aus dem abgelegenen Urner Weiler eine Firma gründete: die AlpenMode GmbH. Zur Produktion ihrer ungewöhnlichen Modelle konnte sie die ehrenwerten Herren von der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Uri gewinnen. In der alten Munitionsfabrik in Altdorf besteht eine Abteilung Heimarbeit. 16 Frauen erledigen hier Näharbeiten für die industrielle Fertigung auch für die Alpenmode GmbH. Renate Aschwanden, die Atelierleiterin: „Wir können den Frauen im Gegensatz zur normalen Heimarbeit regelmässige Wochenstunden garantieren.“

Die Kollektionen

Als Erstes wurde die Kinderkollektion von Beatrice Herger produziert, bestehend aus neun Kleidern für Mädchen und Buben. Ein professioneller Textilvertreter zeigte die Kinder-Alpenmode dieses Jahr erstmals an Fachmessen - mit Erfolg: Seit Mitte Juli sind die ersten Bestellungen in Altdorf eingetroffen.

Ermutigt durch die vielen positiven Reaktionen, wagte sich Beatrice Herger inzwischen an die Kollektion für Erwachsene. Gerda Walker hat mit ihrem emsigen Schneiderinnenteam die Ideen wieder in den Stoff gebracht. Wenn alles klappt, sind die trendigen Trachtenkleider im nächsten Frühling im Handel erhältlich, sechs Kleider für Damen, fünf für Herren.

Die aufwendige Herstellung hat allerdings ihren Preis: Die Stücke kosten zwischen 350 und 500 Franken. Dafür bekommen die Kunden edle Stoffe, ausschliesslich Schweizer Produktion mit viel Handarbeit und Engagement. Dem Happy End der Alpensaga sollte eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Internet: www.alpen-mode.ch

Modell Hanni


Auf den Spuren eines nach Deutschland ausgewanderten Isenthalers

Familie Franz Aschwanden-Nolte im Jahre 1929. Von links nach rechts die Kinder: Hannes, Auguste, Franz, Josef

Von der Schweiz nach Deutschland

Der 1879 in Seedorf geborene Franz Aschwanden, "Träppi-Franz" genannt, hatte als 6-Jähriger die Mutter verloren und verbrachte seine Kindheit und Jugendjahre als Verdingbub in der Heimatgemeinde Isenthal. Wie es damals üblich, ja notwendig war, machte er sich im Alter von 17 Jahren selbständig und verliess das Tal, um im Unterland als Knechtlein sein Brot zu verdienen. Anfang November 1896 packte er sein Bündel, bestieg an der Isleten das Dampfschiff, fuhr in einen anderen Zipfel des Vierwaldstättersees und landete in Küssnacht am Rigi. Dort fand er eine Stelle auf dem stattlichen Bauernhof "Langegg" von Josef Ulrich-Sidler. Laut dem Bezirksarchiv Küssnacht blieb er diesem Arbeitsort treu bis Mitte März 1899. Offenbar hatte sich der Urner in der neuen Umgebung wohl gefühlt und doch zog es ihn noch weiter in die Fremde. Was den Grund für seinen Entschluss, mit 20 Jahren nach Norddeutschland auszuwandern, bildete, bleibt dahingestellt. Möglicherweise reiste er zusammen mit einem Kollegen aus. Jedenfalls waren Franz und später ebenso seine Familie zeitlebens eng befreundet mit einem anderen Innerschweizer namens Adolf Odermatt. Kontakte bestanden auch immer zu weiteren aus der Schweiz stammenden Familien, die beispielsweise Bissig oder Matter hiessen. Franz Aschwanden liess sich zuerst in M.Gladbach (Nordrhein/Westfalen) nieder und verdingte sich als Melker und Milchviehwärter auf einem grossen Landwirtschaftsbetrieb. Das war eine angesehene und von Einwanderern auch aus Holland, Polen oder Österreich begehrte Tätigkeit. Es muss sich aber in der Überzahl um Männer aus der Schweiz gehandelt haben, die diese Posten erhielten, denn interessanterweise wurde im Sprachgebrauch ein Melker immer als "Schweizer" bezeichnet und zwar unabhängig von seiner Nationalität. Im Gegensatz zu anderen landwirtschaftlich Beschäftigten hatten die Viehwärter überdies das Privileg, nebst der Kost auch eine Unterkunft vom Bauern zu erhalten, die bei Ledigen aus einer Kammer über dem Kuhstall bestand. Die Familienväter bezogen dann vom Arbeitgeber meist ein kleines Häuschen mit Garten zur Miete, unmittelbar in der Nähe des Hofes gelegen, dafür einige Kilometer von den Ortschaften entfernt. In dieser Gegend nahe der holländischen Grenze ist das Land topfeben und das unentbehrliche Fortbewegungsmittel war, wie in Holland, das Fahrrad. Die Landwirte besassen ausgedehnte Äcker und Wiesen sowie Bestände von 25 bis 40 Stück Grossvieh.

Manches bedeutete also für unseren Bergler eine gewaltige Umstellung! Gänzlich ungewohnt für Urner Ohren war gewiss auch die dortige Umgangssprache, denn das Plattdeutsche gleicht eher dem Holländischen als dem Hochdeutschen. Doch er konnte sich gut anpassen und die Dienstherren schätzten die Pflichttreue und den Fleiss des jungen Schweizers.

Familiengründung und Lebensverhältnisse

Nach einigen Jahren muss Franz seinen Arbeitsplatz gewechselt haben, denn um die Zeit der Familiengründung lebte er bereits im benachbarten Willich bei Krefeld. Dort lernte er seine spätere Gattin, Maria Nolte, kennen. Sie stammte aus dem etwa 200 km nördlicher gelegenen Meerhof, hatte aber schon seit dem 12. Lebensjahr weitab von ihrem ärmlichen Elternhaus als Hilfe bei Bauern dienen müssen. Zu Anfang des Jahres 1908 schlossen sie den Ehebund und bekamen in der Folge 5 Kinder: 1908 Johann, 1910 Franz, 1911 Auguste, 1916 Josef und 1920 Josefine, das nur knapp 2-jährig wurde. Beide Eheleute waren arbeitsam und anspruchslos und die Familie führte ein bescheidenes, unauffälliges Leben. Bald aber warf der Erste Weltkrieg seine Schatten voraus und es folgten schwierige Zeiten. Zum Glück wurde Vater Franz als Schweizerbürger nicht eingezogen und die nun doppelt strenge Arbeit auf dem Bauernhof hatte immerhin den Vorteil, dass Naturalien in Form von Lebensmitteln als Teil des Lohnes erhältlich waren. Der Garten sowie die Haltung von Kleinvieh und Geflügel halfen überdies mit, die Familie zu ernähren.

Ob der Innerschweizer nach Öffnung der Grenzen selber in die Heimat reiste oder in brieflichen Kontakt trat mit den Verwandten im Kanton Uri, ist nicht bekannt. Jedenfalls aber war es ihm möglich, das etwa 10-jährige Töchterchen Auguste zur Erholung in die Familie des Cousins "Theodule-Hans" ins Bahnwärterhaus 33 an der Strecke Altdorf - Erstfeld geben zu können.

Ab Mitte der 20er Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg kehrte "Träppi-Franz" dann fast regelmässig zu Besuchen an den Zürichsee und ins Urnerland zurück, wo er ein gern gesehener Gast war. Zum Teil wurde er begleitet von seiner Frau oder einem der älteren Kinder. Die Söhne hatten unterdessen handwerkliche Berufe erlernen können, während die Tochter zu Hause mithelfen musste. Als sich die Lage im Deutschen Reich infolge von Wirtschaftskrise, Inflation und Arbeitslosigkeit in den Zwanzigerjahren stark verschlechterte, übersiedelte der mittlere Sohn 1932 definitiv in die Heimat, obschon es auch in der Schweiz wirtschaftlich nicht zum Besten bestellt war. Hier fand er zunächst Aufnahme beim Bruder seines Vaters am Zürichsee. Während des Krieges hatte dann auch der Auslandschweizer Hilfsdienst zu leisten.

Zweiter Weltkrieg und persönliche Schicksalsschläge

Der Melker Franz Aschwanden war ein klein gewachsener, eher unscheinbarer und unauffälliger Mann. Trotzdem kannten ihn überraschend viele Leute in Willich und erinnerten sich auch später noch an ihn, denn als Eigenart trug er stets kleine, goldene Kleeblättchen an den Ohrläppchen, was damals in jener Gegend etwas vollkommen Unübliches darstellte. Dieser Schmuck vererbte sich dann auf seine Tochter, die ihn selber trug und hoch in Ehren hielt.

Nach einem Schlüsselbeinbruch mit etwa 50 Jahren konnte Vater Franz nur noch leichtere Arbeiten in Feld und Stall verrichten und nahm vermutlich eine neue Stelle an. Die Tätigkeit bei Bauern und somit die Kontakte zur Landwirtschaft kamen der Familie auch im Zweiten Weltkrieg sehr zugute und sie musste nie Hunger leiden. Die Mutter bepflanzte den grossen Garten, hielt eine Ziege und ein Schwein, Hühner und Gänse. Daneben verspann sie in Heimarbeit Schafvlies zu Wolle. Das Rohmaterial wurde ihr, vermutlich von Bauern, nach Hause geliefert. An der Nähmaschine, die mit einem Zusatzgerät versehen war, sass sie viele Stunden, trieb mit den Füssen die Maschine an und zupfte mit den Händen die Rohwolle in Form, die dann als dicke Fäden auf der Spindel aufgewickelt wurde. Die von dieser Schafwolle gestrickten Strümpfe kratzten aber entsetzlich.

Die Tochter Auguste ihrerseits, die schon bald nach Kriegsbeginn ihren ersten Mann verlor und allein für ein Töchterchen zu sorgen hatte, verstand sich aufs Rupfen von lebenden Gänsen, deren Federn besonders begehrt waren. Ihre Dienste wurden deshalb nicht nur von den umliegenden Bauern sehr geschätzt, sondern man holte sie auch per Auto zu entfernteren Höfen. Heute sind solche Praktiken nicht mehr erlaubt, doch damals gehorchte man der Not der Zeit!

Unterdessen war "Träppi-Franz" Grossvater der ersten drei Enkelinnen geworden und hiess in der Familie nach dortiger Gepflogenheit "Opa". Leider erlebte er das Ende des Krieges nicht mehr, sondern erlitt 1942 einen Arbeitsunfall, der seinen Tod zur Folge hatte. Als eines Tages ein Gewitter aufkam und er feststellte, dass die Knechte einen mit Rüben hochbeladenen Pferdekarren nur einfach im Hof stehen gelassen hatten, machte er sich daran, das Gefährt wenigstens noch unter Dach zu schieben, ein mühevolles Unterfangen für einen einzelnen Mann. Um besser steuern zu können, kletterte er auf den Wagen und wollte mit der Deichsel lenken. Dabei fiel er durch einen Fehltritt auf den Rücken und die schwere Deichsel auf seinen Bauch, was zu einer Dickdarmverletzung führte. Trotz starker Schmerzen setzte er sich noch aufs Fahrrad und fuhr nach Hause, wo er zusammenbrach. Auch eine Operation im Krankenhaus Krefeld konnte sein Leben nicht mehr retten. So wurde sein Verantwortungsbewusstsein für den Besitz seines Arbeitgebers die eigentliche Ursache für seinen allzu frühen Tod.

Nachkriegszeit und Bezug zur Heimat

Im Jahre 1945 musste seine Frau dann das vom Bauern gemietete Haus aufgeben und in eine Wohnung im Ort Willich umziehen. Der jüngste Sohn hatte unterdessen ebenfalls geheiratet und kehrte 1948 für ganz in die Schweiz zurück, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Die drei genannten Enkelinnen bekamen zwischen 1948 und 1950 die Gelegenheit, mit Rotkreuztransporten für Auslandschweizerkinder jeweils für einige Monate Erholungsaufenthalte in der Heimat zu geniessen. Sie wurden zum Teil von Verwandten aufgenommen und lernten Land und Leute kennen. Auch Oma Maria fuhr als Witwe nach dem Krieg verschiedentlich in die Schweiz und stattete immer auch Altdorf und dem Isental einen Besuch ab, obschon sie sich als Rheinländerin von den hohen Bergen beengt fühlte. Der älteste Sohn, der in Deutschland geblieben war, weilte ebenfalls mehrmals und gerne bei seinem Bruder am Zürichsee zu Gast. Seine drei verheirateten Töchter behielten das Isenthaler Bürgerrecht und sogar zwei Enkel liessen sich in der Urner Heimat wieder einbürgern: einer von ihnen lebt heute im Kanton Zürich.

So hat der Isenthaler Auswanderer trotz der grossen Entfernung der Innerschweizer Heimat treue Anhänglichkeit bewahrt und die Liebe zur Schweiz auch seiner Gattin, seinen Kindern und deren Nachkommen weitergegeben.

Von Frau H. Kleiner, Meilen


Paul Diethelm, der künstlerische Gestalter der Kapelle Gitschenen ist tot

Am 31. Juli 2000 ist Paul Diethelm, der künstlerische Schöpfer der Kapelle Gitschenen unerwartet gestorben. Nachdem durch die Initiative von Stephan Arnet () bereits seit Jahren Geld gesammelt und geplant worden war, wurde die Kapelle 1994 unter der treibenden Kraft von Alfons Müller-Marzohl () als architektonisches Wahrzeichen des traditionellen Betrufs erbaut. Dabei hat sich der Künstler Paul Diethelm als idealer Partner des Architekten Kurt Stalder (Luzern) erwiesen. Er hat dem Innenraum als Meister der einfachen Formen nicht nur Stimmung und Harmonie, sondern auch eine faszinierende Geistigkeit verliehen.

Paul Diethelm hat auch die interessante und wohlgelungene Broschüre „Die Bergkapelle Gitschenen und der Betruf“ gestaltet. Das Büchlein können wir dem interessierten Leser gerne zur Lektüre empfehlen. Es wird vom Kapellenverein herausgegeben und kann in der Kapelle gegen einen kleinen Unkostenbeitrag bezogen werden.


Die neuen Familien auf Gitschenen

Auswanderung ist in der letzten Gitschener Post ein faszinierendes Thema gewesen und es wird auch in der vorliegenden Ausgabe nochmals in einem ansprechenden Artikel aufgegriffen. In diesem Artikel möchten wir nun aber auch einmal etwas vom erfreulichen „Gegenteil“, nämlich über die Einwanderung nach Gitschenen berichten.

Innerhalb eines Jahres haben sich drei junge Familien dazu entschlossen, die Alp Gitschenen als ihr neues Zuhause zu nehmen. Für die zukünftige Entwicklung von Gitschenen ist es von erfreulichem Vorteil, wenn nun die kleine Lebensgemeinschaft durch diese jungen Leute ergänzt wird. Weil man hier oben aufeinander angewiesen ist und gemeinsam vorwärts schauen muss, hat man sich bereits seit längerer Zeit in mehreren Genossenschaften und in einem Verein organisiert. So gibt es zum Beispiel die Luftseilbahn-, Wasser- und die Wegbau-Genossenschaft sowie den Kapellenverein. Die jungen Leute bringen mit ihren neuen Ideen in diese Organisationen einen frischen Wind sowie eine neue Dynamik. Mit ihren förderlichen Einfällen und Vorschlägen wird man sich von Festgefahrenem lösen können und neue Wege finden.

Erneuerung birgt aber auch gewisse Gefahren in sich. So müssen die jungen Leute vorsichtig darauf bedacht sein, dass sie alte Traditionen und Überlieferungen möglichst nicht nur vergessen und, dass sie die von ihren Vorgängern geprägte Heimat nicht nur „umkrempeln“ und deren Lebensweisen einfach „über Bord werfen“. Es bleibt zu hoffen, dass viele Sagen und Geschichten, welche ältere Gitschener heute noch zu erzählen wissen, nicht einfach vergessen gehen.

Wir wünschen den jungen Familien auf Gitschenen eine sehr glückliche Zeit.

Kinder aus Gitschenen und Isenthal


Leserpost / Post von Internetten

Glückliche Gewinner

Von Japan zurückkommend hatte ich Eure Überraschung im Briefkasten. Ich habe sehr grosse Freude gehabt, bei der Ziehung zu den Glücklichen zu gehören. Ganz herzlichen Dank. Ich werde an einem schönen Tag vorbei kommen!
P. J.

Bei wunderschönem Bergfrühling, sowie bei bester Verpflegung und Unterkunft und natürlich Örgelimusik bis Mitternacht durfte ich zusammen mit meinem Mann das gewonnene Wochenende in Gitschenen geniessen. Ganz herzlichen Dank dem ganzen Team und viel Erfolg an diesem herrlichen "Fleck Erde".
M. und E. M.

Die 23er von Altdorf

Für den guten Empfang und die erstklassige Bewirtung von gestern möchte ich mich im Namen meiner Kameraden herzlich bei Ihnen bedanken. Die Köchin und Ihre Mitarbeiterinnen im Service haben sich wirklich Mühe gegeben. Die Kommentare der Kameraden waren durchwegs sehr positiv und der eine oder andere wird wahrscheinlich wieder kommen. Auch Herrn Herger möchten wir für die prompte und freundliche Bedienung danken.
Im Namen der 23er von Altdorf, M. B.

Erholung und Genuss

Der heutige Tag bei Ihnen in Gitschenen war Erholung und Genuss pur. Ich finde es wunderbar, dass es Menschen gibt wie Sie, die mit soviel Liebe ihre Arbeit tun. Herzlichen Dank dafür! Als absoluter Fan der Schweiz, habe ich erneut einen Ort gefunden, der mich mit seiner Einfachheit, seiner Natur und Ruhe, fasziniert. Ich hätte gerne bleiben mögen! Nun freue ich mich, Pfingsten in Gitschenen verbringen zu können.
S. M., Adliswil

Schreck und Erlösung

Obschon wir nun seit einem Jahr ebenfalls auf 1500 Meter Höhe, in Rigi Kaltbad, wohnen, steht Gitschenen noch immer weit oben auf unserer Ausflugsliste. Nicht unbedingt wegen des Wanderns, das können wir auch an anderen Orten tun. Es ist die vorzügliche Bewirtung, die feine Küche, die uns immer wieder lockt. Nach längerer Pause haben wir nun gestern das schöne Wetter genutzt und sind per Dampfschiff und Postauto angefahren. Doch oh Schreck, welch grosse Traube wartender Passagiere bei der Talstation St.Jakob! Nachdem uns aber versichert wurde, im Gasthaus trotzdem bedient zu werden, haben wir die Wartezeit auf uns genommen. Endlich oben, erblickten wir, als zweiten Schreck, die schwarze Tafel: „Geschlossene Gesellschaft.“ Erleichtert über die angebotene Möglichkeit, auf der Terrasse Platz nehmen zu dürfen, machten wir uns, angesichts des vollen Restaurants nochmals auf eine lange Wartezeit gefasst. Doch weit gefehlt! Wir wurden schnell, aufmerksam und freundlich bedient, fast so, als ob wir die einzigen Gäste gewesen wären. Das mit gewohnter Sorgfalt angerichtete Menü mundete, wie immer, ausgezeichnet und von der grossen Arbeit, die zur Bedienung der anwesend Gesellschaft geleistet werden musste, haben wir draussen praktisch nichts gespürt.

Trotz den aussergewöhnlichen und unerwarteten Umständen wird uns auch dieser Ausflug in bester Erinnerung bleiben. Wir möchten Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen ganz herzlich für den Einsatz danken und werden bestimmt wieder kommen.

PS: Wir gratulieren zu den schönen Neuerungen im Eingang, wie auch zur vortrefflich gestalteten Gitschener Post.

E. und M. D., Rigi Kaltbad

Bassgebrumm auf Gitschenen

Schon die Anfahrt durchs wild romantische Isenthal zur Talstation St. Jakob war ein Erlebnis. Mit der kleinen Kabinenbahn war das Berghaus bald erreicht und getrost konnte die bunt gewürfelte Schar Kursteilnehmer/innen den Schlummertrunk und anschliessend die Nachtruhe geniessen. Am darauffolgenden Morgen galt es dann ernst. Unser Kursleiter Werner Reber verstand es, jede Mitspielerin und jeden Mitspieler an seinem jeweiligen Ausbildungsstand abzuholen und ihn mit besonderen „Kehrli“, Begleitvarianten und Übergängen von einer Stufe zur andern zu fördern und weiter zu bringen. Mit unendlicher Geduld sang er uns die zu spielenden Töne vor und für die mit der Musiktheorie Vertrauten nannte er die zu spielenden absoluten Noten. Auch für jene, welche mit der Mazurka bis anhin auf Kriegsfuss standen, wusste er guten Rat. Die Tipps und Tricks zum Vereinfachen verriet er aber erst nach dem intensiven Üben der schwierigeren Variante.

Das gute Essen, die aufmerksame Bedienung und die prächtige Bergwelt, die auf der Terrasse oder auf dem Rundweg genossen werden konnte, steigerten unser Hochgefühl noch zusätzlich. Hie und da erhielten wir sogar Besuch von ehemaligen Kursteilnehmer/innen. Offensichtlich hat es ihnen auch damals so gut gefallen, dass sie sich dieses Jahr als Sponsoren betätigten. Ein herzliches Dankeschön auch an dieser Stelle. Den Höhepunkt bildete eindeutig der Ausflug auf die Musenalp. Mit einer Bassgeige und Werners Klarinette „bewaffnet“, machten wir uns auf den Weg. Die schwindelerregende Fahrt mit dem hölzernen Seilbähnli (Modell Viehgatter mit Durchblick nach allen Seiten) konnte nur dank stärkenden Herztropfen in Form von gebranntem Wasser überstanden werden. Danke, Oski!

Im gemütlichen Berggasthaus wurde nun emsig musiziert. Der einheimische Wirt am Akkordeon. Werner an der Klarinette und die Teilnehmer abwechselnd an der Bassgeige gaben dabei ihr Bestes. Nach Gitschenen zurückgekehrt, wartete eine reichhaltige und wunderschön dekorierte, anderthalb Meter lange Käseplatte auf die hungrige Schar. Der Wirt holte sein Örgeli hervor und die unübliche Besetzung: eine Klarinette, ein Örgeli gegen fünf Bassgeigen tönte gar nicht so schlecht. Auch am Freitagmorgen wurde noch wacker gelernt, geübt und gespielt, wenn auch das Bündnermeiteli-Moll (am Vorabend in Form von Bündner-Röteli genossen) noch etwas nachwirkte. Am Schluss waren sich alle einig, eine lehrreiche, intensive, aber auch fröhliche Zeit mit einem maximalen Kursleiter genossen zu haben.

Von Uli Meyer, Boll


Die Frage eines Städters auf Gitschenen

„Kann es sein, dass ich eine richtige Kuh gesehen habe? - Aber die hatte unten nichts! War das wohl ein Bulle?“


Ein Mädchen im Gasthaus Gitschenen

„Dies ist aber ein langweiliges Haus. Hier ist alles aus Holz. Selbst die Speisekarte ist aus Holz!“


Skilift Gitschenen

Saison 2000/2001

Der Winter 2000/2001 steht bereits vor der Tür. Die Skiliftgenossenschaft hofft auf viel Schnee und Sonnenschein. Wir wollen Ihnen den Winter hindurch mit optimal präparierten Pisten ein schönes Skigebiet offerieren.

Die Skifahrer finden bei uns von allem etwas: einfache und rassige Pisten, aber auch herausfordernde Steilhänge. Snowboard- und Snowblade-Fahrer sind auch willkommen und sie können bei uns auch Bretter mieten. Für Anfänger steht bei der Bergstation des Skilifts auf der Schrindi ein Kleinlift zur Verfügung.

Die Preise für den Skilift sind seit 7 Jahren gleich geblieben: die Tageskarte kostet Fr. 22.-, für Kinder bis 16 Jahre Fr. 15.-. Die Tageskarte ist auch für die Seilbahn gültig.

Betriebszeiten

Anfang Dezember 2000 bis Ende März 2001 ist der Skilift je nach Schnee- und Wetterverhältnissen an den Samstagen und Sonntagen in Betrieb. Während den Weihnachtsferien vom 23. Dezember 2001 bis 7. Januar 2001 sowie während den Sportferien vom 17. Februar 2001 bis 27. Februar 2001 ist der Lift täglich in Betrieb. Gruppen und Schulen können den Lift nach Voranmeldung jederzeit benützen.

Verpflegung und Unterkunft

Am Kiosk bei der Bergstation offerieren wir Ihnen zur Stärkung kalte und warme Getränke sowie kleine Imbisse. Gepflegte, feine Mittagessen sowie, wenn Sie länger bleiben möchten, gemütliche Gästezimmer oder einen Platz im Massenlager bekommen Sie im Berggasthaus Gitschenen.

Spezial Angebot

Über die Weihnachtsferien bieten wir wieder einen Snowboard Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Am 6. Januar 2001 führen wir zusammen mit der Firma Herger Sport Altdort einen Ski- und Snowboard-Test durch.

Information und Anmeldung zum Test

Telefon: 041 / 878 12 89  oder  041 / 878 11 33  oder  e-mail:kneiwies at bluewin.ch

Es würde uns freuen, Sie auch diesen Winter wieder an unserem Skilift begrüssen zu dürfen. Sollten Sie Gitschenen im Winter noch nicht kenne, so kommen Sie doch einmal vorbei. Die herrlich verschneite, wunderschöne Berglandschaft, abseits vom grossen Rummel, wird Ihnen bestimmt gefallen.

Der Vorstand der Skiliftgenossenschaft Gitschenen

 


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Last Update: 22.11.2009