Gitschenen - Sonnenterrasse im Kanton Uri - Schweiz  
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Über das Gasthaus Gitschenen



Bau von Seilbahn und Gasthaus Gitschenen im Isenthal

Das Gasthaus Gitschenen wurde zwischen 1957-1959 von Walter Bissig gleichzeitig mit der Seilbahn erbaut. Im Familien-Team mit den Eltern und Geschwistern entstanden die Pläne. Gemeinsam mit seinen Brüdern Gusti, Remigi und Edi errichtete er das Haus aus Holz vom Sulztal.

Sehr bald entwickelte sich Gitschenen sowohl im Sommer als auch im Winter zu einem beliebten Ausflugsziel. Bereits fünf Jahre nach der Eröffnung vergrösserte Walter Bissig das Gasthaus fast um das Doppelte.

1990 erwarben Beatrice und Franz Herger-Kieliger das Haus

Seit der Übernahme durch Beatrice und Franz Herger-Kieliger wurde fast das ganze Haus erneuert. Küche, Zimmer, Massenlager, sanitäre Anlagen sowie Gaststube und Buffet präsentieren sich heute modern, schick und stilvoll. Das ganze Haus ist liebevoll eingerichtet und überall gibt es kunstvolle Details zu entdecken.

Sie änderten auch die Geschäftsphilosophie. Ins Gasthaus Gitschenen kommen die Gäste, um sich verwöhnen zu lassen. In Ihrem Restaurant kreiert sie aus frischen Zutaten originelle Menü, die weit herum bekannt sind. Sei es ein Geburtstagsfest, Festessen oder KMU-Seminar, stets legt das Team um Beatrice Herger-Kieliger Wert auf gepflegten Service und eine heimelige, familiäre Atmosphäre.

Rund ums Gasthaus Gitschenen blüht üppiger Blumenschmuck. Oft ist der Vorplatz mit Kunstwerken verschönert, die bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt sind. Das Gasthaus Gitschenen schuf in der Nähe auch einen Kinderspielplatz.

Alpenkurszentrum, Gitschener Post und Reiseführer für die Region

Seit über zehn Jahren kann man auf Gitschenen Kurse für altes Kunsthandwerk sowie Volksmusik und Volkskunde besuchen. Schmuck aus menschlichem Haar, Wurzelschnitzen, Sagen erzählen, Jodeln, Alphorn blasen, Akkordzither spielen und Vieles mehr wird von kompetenten Kursleitern unterrichtet.

Die Gitschener Post entstand, weil Beatrice Herger den Teilnehmern mehr als bloss das Kursprogramm bieten wollte. Sie sammelte emsig alles Interessante, was ihr über die Region in die Finger kam, und suchte im Staatsarchiv nach lesenswerten Schätzen. Damit trug sie im Laufe der Jahre so viel Material zusammen, dass sie es schliesslich zu einem eigenen Führer für die „Alp in den Urner Bergen“ (Erlebnis Gitschenen) gestalten liess. Er erzählt vom Leben der Bergbevölkerung von Gitschenen. Dieses aussergewöhnliche Buch wurde im Jahre 2007 sogar mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.

Der Gitschener Rundweg

Im Jahre 96/97 erfüllte sich ein lange gehegter Wunsch von Franz Herger. Er war die treibende Kraft des Rundweges, der auch weniger geübten Wanderern ermöglicht, die Gegend zu erkunden und heute viel zur Beliebtheit des Ortes beiträgt.

Es entstanden etliche Hürden, bis das Projekt realisiert war. Als der Weg entlang des Älplers erst zur Hälfte erstellt war, ging das Geld aus. Ein einfacher Trampelpfad sollte genügen, um durch die dichten Erlenbüsche zu kommen. Doch damit wollten sich die beiden Initianten nicht zufrieden geben. So hatten sie sich "ihren" Rundweg nicht vorgestellt!

Sie liessen weiterarbeiten, weil sie überzeugt waren eine Lösung zu finden. Franz Herger überwachte und leitete die Arbeiten. Er und seine guten Mitstreiter aus dem Dorf, Walter Zurfluh, Hans Bissig, Hans Arnold, Kari Bissig, Alois Herger, Kari und Wisi Herger und die Geschwister Imholz aus Zürich gestalteten den Rastplatz und fassten die Quelle, ohne zu wissen, woher das Geld kommen würde. Und tatsächlich, fast wie durch ein Wunder ging nach einer Weile eine Spende ein, die nicht nur sämtliche Kosten beglich, sondern auch einen Beitrag an den Unterhalt sicherte. Inzwischen ist der Rundweg nicht mehr aus Gitschenen wegzudenken.

Zweiter Gastbetrieb auf Gitschenen

Der Tourismus auf der Alp Gitschenen ist inzwischen so gross, dass es für einen einzigen Betrieb zu viel wurde. Darum entschied sich Beatrice Herger für einen Kurswechsel. Das Alpstubli Gitschenen betreut seit der Saison 2008 die Tagesausflügler, während sich das Gasthaus Gitschenen auf die Hausgäste konzentriert. Damit können die unterschiedlichen Bedürfnisse besser gestillt werden: Wer gediegen ein aufwändig und liebevoll zubereitetes Mahl geniessen will, der ist im Gasthaus auf Voranmeldung willkommen. Die spontanen oder eiligen Gäste finden im neuen Alpstubli einfachere und preiswertere Gerichte.

 


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Last Update: 22.11.2009